Ratgeber für den 'Großen Bock' nach PraetoriusSeit 1985 bauen wir diese faszinierenden Dudelsäcke, die sich hervorragend für das Musizieren zu Hause und das Zusammenspiel mit leiseren Instrumenten wie Blockflöten, Gemshörnern, Saiteninstrumenten und anderen historischen Instrumenten eignen. Auch der Große Bock gehört zu den Renaissance-Dudelsäcken, die wir aus den Darstellungen von Michael Praetorius aus dem Jahr 1619 kennen. Unsere Rekonstruktionen sind auf Vielseitigkeit, leichte Handhabung und größtmögliche Zuverlässigkeit ausgelegt.
Durch die lange, zylindrische Innenbohrung der Spielpfeife ist der Bock einer der am tiefsten klingenden Dudelsäcke überhaupt. Der üblicherweise auch recht leise Ton solcher Pfeifen wird durch die großen, aufgesteckten Rinderhörner an den Enden erheblich verstärkt. Form und Farbe der verwendeten Hörner variieren. Wir bieten den Großen Bock in zwei Stimmungen an: - In der F-Stimmung mit einer Alt-Spielpfeife und einem Bordun.
Der Große Bock wird mit einer Blockflötengriffweise gespielt, die der barocken Blockflöte sehr ähnelt. Die Spielpfeifen sind austauschbar, da sie mit Windkapseln versehen, die einen optimalen Schutz der Schilfrohrblätter ermöglichen. Durch die Austauschbarkeit der Spielpfeifen und den umstimmbaren Bordun ergeben sich umfangreiche musikalische Möglichkeiten.
Die Dudelsäcke werden von uns aus Elsbeerholz hergestellt. An den Enden verwenden wir echte Rinderhörner für die markanten Schallbecher. Alle Instrumente sind mit Schilf-Doppelrohrblättern in den Spielpfeifen und Kunststoff-Einfachrohrblättern im Bordun ausgestattet.
Nur für den privaten Gebrauch.
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